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Einfach fremde Menschen
ansprechen?
Es fasziniert mich immer wieder, wenn
ich mir meine Portraits anschaue.
Denn viele der Aufnahmen sind völlig spontan entstanden - ohne das man
sich kannte.
Ohne etwas abgesprochen zu haben sind tolle Fotos daraus geworden.
Geronimo, Karolin, die Nachtigall, die
Gartenfee und auch die Reisende - alle diese Fotos entstanden spontan!
Nach über 20 Jahren in Vertriebsberufen, habe ich keine Hemmungen fremde
Menschen einfach auf Fotos anzusprechen.
Was soll auch passieren? Im schlimmsten Fall sagen sie ja und meinen nein,
wenn es um einen Termin geht.
Aber geht das überhaupt? Wildfremde Leute ansprechen und sofort Fotos
machen?
Ja - und wie das geht!
An einem bitterkalten Sonntag im Januar 2024, war ich in Speyer unterwegs.
Weil mir fast die Finger abgefroren wären, setzte ich mich in eine
Bäckerei.
Schräg gegenüber saß eine junge Frau, die "Nachtigall".

die Nachtigall |
Sie hat kein "Dutzendgesicht"
sondern ein süßes, gewinnendes Lächeln. Und genau damit ist sie "eine
richtig Hübsche".
Kurz entschlossen sprach ich sie auf ein spontanes Shooting an.
Sie überlegte einen Moment und meinte dann: "OK, können wir machen."
Schau Dir die Fotos von der Nachtigall weiter unten auf
https://fodronix.de/portrait.htm an und
urteile selbst.
Ich finde, dass sie völlig entspannt und ganz natürlich war. Wir hatten
beide jede Menge Spaß am Shooting.
Und ich bin noch immer begeistert, wenn ich ihr lachendes Gesicht sehe.
Danke an die Nachtigall!
Ähnlich aber noch etwas abgefahrener, war das Shooting mit
Geronimo, den ich im
Osten Berlins entdeckte.
Es war nach der Gartenfee mein zweites gelungenes spontanes Shooting,
vielleicht auch deshalb, weil sie an diesem Tag mit dabei war.

Geronimo |
Der junge Mann der meine Vorschau
für die Portrait Galerie ziert, hat ein Faible für den modischen Look der
frühen 1930er Jahre.
In seinem Anzug mit Weste und Hut, fiel er mir schon von weitem auf.
Mit dem 70 - 200 auf der 6D MK II ging ich auf ihn zu, während der
Auslöser klickte und fragte ihn, ob wir spontan ein Shooting machen
können. In Berlin kann man das schon mal bringen ;-)
Er schaute sich um und fragte nur, was ich als Hintergrund haben wollte!
Ja, in Berlin geht so etwas tatsächlich!
Geronimo ist in jeder Hinsicht authentisch und sein smartes Gesicht tut
ein übriges zu seiner gewinnenden Persönlichkeit.
Natürlich ist er als Modell ein "alter Hase" und weiß um seine Wirkung.
Was bei ihm jedoch rein positiv belegt ist.
Er ist deswegen überhaupt nicht abgehoben sondern ein sehr angenehmer
Mensch.
DANKE für diese Bilder Geronimo!
Ähnlich was es auch mit der
Gartenfee.
Mit einer Freundin war ich zu einer Veranstaltung gefahren und etwas früh
dran. So saßen wir vor einer "Mehrzweckhalle",
als direkt vor unseren Nasen die Gartenfee aus ihrem Cabrio stieg.

die Gartenfee |
Zugegeben, ich war von ihrem selbstbewussten Auftritt schon fasziniert.
Der war nämlich alles andere als alltäglich.
Aber der Wunsch nach Fotos von ihr trieb mich mal wieder an.
Direkt auf sie zu gehend, die Kamera in der rechten Hand, machte ich
bereits auf dem Weg deutlich was ich wollte.
Wie schon bei Geronimo beschrieben, reagierte auch sie völlig entspannt
und spontan. Es passte einfach.
Ohne je miteinander gesprochen zu haben, unterhielten wir uns während der
Auslöser klickte,
als wären wir alte Freunde die sich zum Shooting verabredet hatten.
Wie Geronimo, stand auch die Gartenfee stand nicht zum ersten Mal bei
einem Shooting vor der Kamera.
Sie bewegte sich unbefangen und zeigte, keck in die Kamera schauend, was
sie hat.
Besonders der Kopfschwung mit ihrer dichten Mähne in Bewegung, gefällt mir
noch immer sehr gut.
Der kam ohne Ansage von mir ganz spontan. Und eben das ist das Besondere
an spontanen Shootings, es läuft wie von selbst.
Das Modell kommt erst gar nicht dazu, sich Gedanken zu machen wie:
"Wie stelle ich mich am besten hin / was für ein Gesicht soll ich
aufsetzen?"
Ein Modell soll auch nichts müssen!
Sei Du selbst, sei authentisch, wäre meine Bitte. Schau Dir hier die
neueren Fotos der Gartenfee an!
Hier ist das Feedback der Gartenfee zu unserem ersten spontanen Shooting:
"Tom und ich haben uns zufällig auf einer Veranstaltung getroffen; ich
kannte ihn vom Hörensagen,
aber nicht in seiner Eigenschaft als Fotograf.
Als er mich angesprochen hat, war da sofort eine Chemie zwischen uns, und
deswegen habe ich auch ohne zu zögern zugestimmt, als er gefragt hat, ob
er vielleicht an Ort und Stelle ein paar Fotos von mir machen kann - und
das, obwohl ich mich für sowas normalerweise eigentlich lieber vorher ein
bisschen in Schale geworfen und gestylt hätte
Dementsprechend sind die Fotos aber wunderschön völlig natürlich und total
„echt“ geworden, ich schaue sie immer noch total gerne an und erinnere
mich an diesen schönen Tag!"
Auch der Gartenfee möchte ich VIELEN VIELEN DANK für die
tollen Aufnahmen sagen.
Doch auch ein geplantes Shooting kann sehr entspannt sein und tolle
Ergebnisse liefern.
Wie man an den Aufnahmen von
Cristina sehen kann.
Wir kamen auf einer Betriebsfeier ins Gespräch, bei der auch das erste
Foto von ihr entstand und ihr gefiel.

Cristina |
Keinen Monat später fuhren wir in
den verschneiten Park vom
Schloss Nymphenburg in München.
Die winterliche Ruhe tat ihren Teil zu einem entschleunigten Tag, der
Schnee lieferte herrliche Kontraste und nach 2 Stunden waren wir nicht nur
durchgefroren, sondern hatten rund 600 Fotos zur Auswahl.
Cristina hatte noch einiges an Garderobe im Auto und zog sich
zwischendurch für ein wenig Abwechslung noch zweimal um.
Der flauschige Kragen der Kapuze betont ihr schönes Gesicht ganz toll und
ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich mir das Shooting ansehe, wie
variabel sie mit ihrer Mimik spielt.
Wir werden auf jeden Fall bei wärmeren Temperaturen noch weitere Shootings
machen. Ich freue mich darauf.
Bis dahin: Vielen vielen Dank für diese tollen Fotos liebe Cristina!
Während unseres Shootings kam
Karolin ein paar Mal
mit ihrem Hund vorbei und schaute zu.

Karolin |
Als sich Cristina das erste Mal
umzog, sprach ich Karolin an.
Ich fragte sie, ob sie ein paar schöne Fotos von sich und ihrem Vierbeiner
haben möchte.
So nutzte ich die Pause und hatte mit Karolin ein weiteres spontanes,
völlig entspanntes Shooting mit wenigen aber dafür wirklich schönen
Aufnahmen.
Vielen Dank Karolin!
Auf der Heimreise von München, saß mir gegenüber im ICE eine junge Frau -
"die
Reisende".

die Reisende |
Es war früh am Morgen und die aufgehende Sonne schien ihr direkt in ihr
auffallend hübsches Gesicht.
Dazu kam, dass durch den Einfallwinkel des Lichts, die Gesichtseite zum
Fenster im Gold der Morgensonne strahlte.
Die vom Fenster abgewandte Seite lag im Schatten - ein Anblick der mich
auf Fotos immer wieder begeistert.
Ich verstaute mein Gepäck und packte ganz demonstrativ eine Kamera und
mein
85mm aus.
Während ich mein Equipment startklar machte, fragte ich sie direkt was sie
von einem spontanen Shooting hielt.
Zu meiner Überraschung sagte sie, ihre Schwester sei Fotografin - und ja,
klar. Warum nicht!
Da ein voller Reisezug nicht gerade das Publikum und auch nicht die
Möglichkeiten für eine ausgedehnte Fotosession bietet,
wurden es nicht viele Fotos. Die bearbeitete ich dafür gleich am Tisch.
Als sie ausstieg, hatte "die Reisende" alle Fotos samt der bearbeiteten
Versionen auf ihrem Laptop.
Weiter geht's mit
Stacy

Stacy |
Auch Stacy fiel mir während einer Veranstaltung auf. Spontan sprach ich
sie direkt auf ein Shooting an und sie meldete sich
recht schnell zurück.
Schon nach drei Tagen besuchte ich Stacy mit meinem Studio Equipment und
wir hatten viel Spaß dabei, neues zu versuchen.
So z.B. den Blick mit der Kamera über die Schulter oder die im Dunkel
leuchtenden Augen hinter den Boxhandschuhen.
Bedenkt man, dass wir uns vorher nicht kannten, muss ich Stacy einen hohen
Grad an Entspanntheit bestätigen.
Mit ihr machte das Shooting auch deshalb Spaß, weil sie eigene Ideen
hatte, sich ohne große Ansagen vor der Kamera bewegt.
Und der Kleiderschrank im Zimmer nebenan lieferte jede Menge völlig
unterschiedliche Eindrücke.
Vom braven Mädchen bis zum selbstbewussten Luder, überzeugt Stacy
authentisch in jeder Rolle.
Wir werden uns auf jeden Fall
noch öfter zu weiteren Shootings verabreden.
Bis dahin: Vielen lieben Dank Stacy, für das bisher ergiebigste Shooting!
Womit wir bei
Juliane sind.

Juliane |
Auch sie habe ich "aus der Kalten" auf der Straße angesprochen. Wir haben
uns einen Moment unterhalten und Juliane ging mit meiner Visitenkarte
weiter.
Wenige Tage später meldete sie sich und wir machten den Termin für
ein Shooting aus.
Für ein Special hatte ich eine komplette Arbeitsmontur mitgebracht und so
wurde Juliane u. a. zur Gleisbauerin.
Aber auch an anderen Orten wo wir an dem Tag noch waren, z.B. einem
schönen
lost Place und einem Bachlauf im Wald, hatten wir
jede Menge Spaß und es sind wundervolle Fotos dabei heraus gekommen.
Langsam taute Juliane auf und es ging recht schnell wie von selbst, mit
der nötigen Sicherheit nicht auf den Arm genommen zu werden oder sonst etwas hässliches zu erleben.
Das Shooting mit ihr hat einen ganz besonderen Aspekt den ich hier
bemerken muss!
Für "Licht und Schatten Bilder" waren wir auch in einem Waldstück
unterwegs. Juliane
kam auf die Idee, sich rücklings auf einen Baumstamm zu legen, Farne um
sie herum, dicht an dicht.
Ich musste etwas herum probieren um die beste Position zu finden.
Von
schräg oberhalb herab,
was an dem steilen Hang nicht so leicht war. Das hoch liegende lose Laub
war nicht der beste Grund um sicher zu stehen.
Auf dem Display der
EOS Mark IV sagte mir ein lächelndes Gesicht, dass ich
jetzt Grund habe dankbar zu sein.
Schon dort sagte ich Juliane, dass es eine geniale Idee war und sie diese
mit Ihrem Gesicht, und dem Ausdruck in ihren Augen perfekt umgesetzt hat.
Nun zeigte ich meiner Frau die Fotos und sie sagte genau das Gleiche.
Fazit:
Wenn es passt pendelt sich das Emotionale zwischen Modell und Fotograf
ein.
Wie ein Kuchen aus dem Eis, der langsam aufgetaut werden möchte.
Lässt Du dem Modell Zeit, wird es was Gutes!
Die Durchsicht von rund 600 Fotos hat natürlich auch unscharfe,
verwackelte Bilder gezeigt - passiert eben.
Doch keines ist ein Ausfall, dank Serienauslöser. Und es sollte mich
wundern, wenn das Shooting mit Juliane nicht für mindestens zwei Seiten
reicht. Die Bearbeitung läuft weiter, es kommen noch mehr Fotos zum Shooting
dazu!
Auch Juliane war so lieb mir ihren Eindruck von unserem Shooting als
Zusammenfassung zu schicken:
"Auch wenn es leider bei mir etwas gedauert hat, sorry Tom, möchte ich einen kleinen Eindruck gewähren von dem Fotoshooting
gemeinsam mit Tom.
Als auf einer Veranstaltung ein mir unbekannter Kerl auf mich zukam und
mich fragte, ob ich rein zufällig schon mal Fotos von mir hätte machen
lassen.
Als ich dieses verneinte, meinte er, er sei Fotograf und er fände mich
interessant und wollte gerne mal welche mit mir machen, gab mir seine
Visitenkarte und wir verabschiedeten uns.
Natürlich war ich zunächst skeptisch und wirklich unsicher ob ich das
wirklich tun sollte.
Nachdem wir wenige Tage später schrieben, einen Termin vereinbarten und
einen Tag zuvor noch kurz telefonierten um Ort und die Outfits besprechen,
ließ ich mich auf das Abenteuer ein.
Und was soll ich sagen!? Ich hab es nicht eine Sekunde bereut.
Das Eis war recht zügig gebrochen, wir tauschten kreative Ideen aus und
ich konnte schon recht schnell, Anspannungen und Unsicherheiten ablegen.
Tom hat mir wirklich ein gutes Gefühl gegeben und ich konnte mich von Bild
zu Bild immer mehr darauf einlassen.
Ich kann wirklich sagen, dass ich mich zu keiner Sekunde unwohl gefühlt
hätte, was so ziemlich das Wichtigste ist.
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ich liebe die Fotos, freue
mich jedes mal, wenn ich sie voller Stolz vorzeigen kann und freue mich
jetzt schon auf das nächste Shooting, dass wir miteinander haben werden.
Denn Ideen hatten wir während dem letzten Shooting mehr als genug und der
Spaß kam auch nicht zu knapp
"
Vielen vielen Dank an Juliane und bis zum nächsten Shooting :-)
Als Nächste im Bunde kommt
Verena. Sie stand beim Bäcker plötzlich
schräg hinter mir.

Verena |
Ein wunderschönes lächelndes Gesicht, eingerahmt von langen brünetten
Korkenzieherlocken strahlte mich an als ich gerade zum Ausgang wollte.
Wieder einmal konnte ich nicht anders, als eine Visitenkarte zu zücken und
sie auf ein Shooting anzusprechen.
Keine Woche später kam dann eine E-Mail. Verena hatte sich meine Galerie
angeschaut und im Kreis der Familie über mein Angebot gesprochen. Die
Zustimmung war offenbar einstimmig - sie sagte zu.
An ihrem Hochzeitstag lud sie mich, zusammen mit ihrem Mann, zu sich nach Hause ein.
Das Haus ist eine wunderschöne Location für indoor Shootings. Mit Liebe, Geschmack
und ohne Stilbrüche eingerichtet, bietet es viele
Hingucker für einen schönen Hintergrund.
Vor dem Shooting hatte ich ein wenig recherchiert und auch Fotos von
Mathias, ihrem Mann gefunden.
Auf ihn angesprochen sagte Verena, er sei auch sehr fotogen. Und das war
kein Stück übertrieben!
Die beiden sind dermaßen locker und tiefenentspannt wie man es nur selten
findet.
Das sie ihn ihrerseits als fotogen bezeichnete,
war eine
Steilvorlage.
Bei den Bildern online, dachte ich schon an ein Shooting zu
dritt.
Wer erst vor Mathias steht wenn er die Braue hoch zieht, kann gar nicht
widerstehen. JA! Mathias ist ebenso fotogen wie Verena.

Mathias |
Doch die beiden sind auch in anderer Hinsicht ein Glücksgriff.
Sich gegenseitig bespaßend, waren lächelnde Gesichter bei ihnen
garantiert. Auch die Ideen sprudelten nur so.
Mathias schlug vor, dass Verena noch auf den Traktor steigen könnte.
Dazu
zog sie sich extra um und gab im weißen Kleid die "Bauersfrau".
Zur Feier des Tages musste natürlich auch symbolisch angestoßen werden!
Von rund 700 Aufnahmen habe ich gut 600 behalten.
Auch hier habe ich schon eine Seite mit den ersten fertigen Bildern online
gestellt, denen weitere folgen werden, so wie es meine Zeit erlaubt.
Wie schon bei Juliane, waren auch hier so tolle Fotos dabei, dass Verena
und Mathias die "Fotos des Monats" für Juli und August 2025 liefern!
Sehr schön war dann auch das Feedback der ganzen Familie.
Vielen lieben Dank für die Zeit, die Ihr Euch an Eurem Hochzeitstag für
das Shooting und mich genommen habt, den leckeren Kaffee und das
wunderschöne Feedback für die fertigen Fotos!
Auch Verena war so lieb und hat mir ihre Eindrücke zusammengefasst - beim
Lesen hatte ich tatsächlich Tränen der Rührung in den Augen. Ich kann mir
kaum ein schöneres Kompliment vorstellen, da sie sich wie die Gartenfee
nicht nur auf die Fotos bezieht.
Nur das ich die Gartenfee erst fast zwei Jahre nach dem Shooting um die
Schilderung ihrer Eindrücke gebeten hatte.
Da waren wir schon länger befreundet. Aber lies selbst:
"Wie es ist von einem
Fotografen angesprochen zu werden?
Diese Erfahrung durfte ich machen, nachdem mich Tom einfach so im
Supermarkt angequatscht hat.
Nicht unangenehm, nicht aufdringlich, sondern freundlich, locker und recht
überzeugend, so dass wir nach ein paar Tagen telefonisch einen Termin
ausmachten.
Da das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, haben wir
diesen jedoch noch einmal verschoben.
So haben mein Mann und ich Tom an unserem Hochzeitstag empfangen und ihn
passender Weise auch für ein paar Pärchen Fotos begeistern können.
So entstanden viele Fotos von uns beiden, in denen man die tiefe
Verbundenheit sehen und fühlen kann.
Sehr schnell entstand eine lockere und angenehme Atmosphäre, bei der es
mir recht leicht fiel, passende Posen zu finden.
Toms Erfahrung, sein gutes Auge
und sein professionelles Arbeiten trugen dazu bei, dass eine große Auswahl
an wunderschönen, sehr natürlichen Fotos entstand. Ganz spontan kamen uns
neue Ideen, und wir wechselten die Kulisse. Zwischendurch gute Gespräche
und eine ausgelassene Stimmung sorgten für ein rundum gelungenes
Fotoshooting, bei dem wir uns alle sehr wohl fühlten.
Mich bei Tom zu melden, war eine gute Entscheidung.
Wir sind sehr begeistert von seiner Arbeit und überglücklich, nach 24
Ehejahren noch einmal richtig schöne Pärchen Fotos zu haben."
Für dieses wunderschöne Kompliment möchte ich Verena und Mathias noch
einmal ein ganz dickes D A N K E E E sagen!
Wenn einer eine Reise tut ... oh
ja, dann kann er was erleben! Und wirklich tolle, nette Menschen treffen.
Mit meinem neuen IR-Filter war ich zu einem lange gehegten Wunschziel
aufgebrochen:
Monschau
in
NRW.
Ähnlich wie
Rothenburg ob der Tauber,
hat auch Monschau etwas ganz besonderes und seltenes - eine Altstadt, die
den Namen zu recht trägt.
Fachwerkhäuser
stehen dicht an dicht im engen Tal an der
Rur,
die Gassen sind noch gepflastert und der Verkehr in der Innenstadt ist auf
das nötige Minimum beschränkt. Malerisch schlängelt sich die kleine Rur
durch das Städtchen mit Museum, Wassermühle und einer Burg, von der aus
man einen herrlichen Talblick hat.
Nachdem ich die Fotos aus Monschau oft genug im Internet gesehen hatte,
wollte ich speziell meinen neuen Filter für Farbinfrarot genau dort
ausprobieren. Das war die Strecke wert.
Nachdem ich meine geplante Tour zu etwa 2/3 in der brütenden Hitze
absolviert hatte, wollte ich noch einmal eine Pause machen und etwas
trinken.
Da saßen zwei junge Chinesen auf einer Treppe im Schatten, gönnten sich
eine Abkühlung und warteten auf einen Freund.

"The three from
Delft" |
Wir kamen ins Gespräch und nachdem
ich ein paar meiner IR-Aufnahmen gezeigt hatte, waren wir bei der Idee zu
einer schönen Reiseerinnerung - einem spontanen Shooting.
Xuliang und seine Begleiterin waren sofort dabei und als ihr Freund mit
dem Auto kam, ging es zu dritt weiter.
Zum Abschied machte er noch ein paar Selfies von uns zusammen.
Auch meine neuen Freunde, die ich mit dem OK von Xuliang "the
three from Delft"
nenne, weil sie dort studieren, waren begeistert und freuten sich sehr
über die Aufnahmen.
Vielen vielen Dank nach Delft! Es war mir eine Ehre und eine Freude Euch
kennen zu lernen!
Es war noch keine zwei Wochen her das ich in Monschau Xuliang und seine
Freunde getroffen hatte,
da war ich bei einem Freund zu einer Buchvorstellung eingeladen.
Da ich schon länger für ein Shooting bei seinem Untermieter "baggere",
hatte ich mein "leichtes Gepäck", die EOS 6D Mark II
und mein geliebtes, uraltes EF 70 - 200 (Generation 1) dabei.
Leider war der Gute nicht dabei. Dafür kam ein mir bisher unbekanntes
Ehepaar dazu.
Als ich ihn sah, dachte ich "...das kann ja wohl nicht wahr sein!"
Er stellte sich lachend und natürlich im Spaß als Graf von Monte Christo
vor. Aber hey, wer so aussieht darf das auch!
Ein Charaktergesicht wie aus dem Bilderbuch - es gab kein Halten.

der "Graf von Monte
Christo" |
Sofort sprach ich ihn darauf an, mal
kurz mit mir vor die Tür zu gehen :-)
Allerdings hat man bei solchen Anlässen auch viel Ablenkung.
Ja, meinetwegen nenn' es "hinterhältig", dass ich mir seine Frau als
Schützenhilfe holte.
Ihr zeigte ich auf dem Telefon einige Aufnahmen aus meiner Galerie ... sie
war so begeistert, dass sie direkt zu ihm sagte
"Du musst mal mit Tom raus gehen!" Gesagt getan. Aus zeitlichen Gründen
wurden es dann nur wenige Einstellungen und 35 Aufnahmen. Daraus habe ich
acht Bilder für die Galerie gezogen - ein wirklich guter Schnitt.
Für die Bereicherung meiner Galerie, besonders weil es das erste Shooting
mit einem Mann war,
ist "der Graf" eine wundervolle Bereicherung.
Vielen vielen Dank an den "Grafen von Monte Christo" und seine Frau. |
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